Tagesbericht · 19. Oktober 2026 · Montag
MYHOT
Seco zeigt nach Kontrollen der Corona-Kurzarbeitsgelder 171 Fälle an
Das Seco hat nach Kontrollen von Corona-Kurzarbeitsgeldern in 171 Fällen Strafanzeige wegen mutmasslichen vorsätzlichen Missbrauchs erstattet. Es prüfte über 7200 Betriebe und fordert 243。
Branche
Zwei deutsche Gerichte sehen Google für falsche KI-Antworten in der Suche in der Verantwortung
Zwei deutsche Gerichte sehen Google für falsche Aussagen seiner KI-Suche in der Verantwortung. Nach einem Münchner Urteil untersagte ein Gericht in Aachen Google。
Schweiz
SRF erklärt, wie sozial die geplante Mehrwertsteuer-Erhöhung ist
Die Schweizer Stimmbevölkerung entscheidet Ende November über eine Erhöhung des normalen Mehrwertsteuersatzes um 0.4 Prozentpunkte zur Finanzierung der 13. AHV-Rente. Der reduzierte Satz für viele Lebensmittel, Medikamente und Hygieneprodukte für Frauen soll unverändert bleiben; Kleider, Elektronik und Restaurantbesuche würden teurer. Menschen mit tiefem Einkommen belastet die Mehrwertsteuer gemessen an ihrem Einkommen stärker. Eine Studie im Auftrag der FDP schätzt die Mehrkosten für einen durchschnittlichen Haushalt auf 100 Franken pro Jahr.
Schweizer Armee lehnte Zusammenarbeit mit Palantir fünfmal ab
Die Schweizer Armee prüfte in den vergangenen Jahren fünfmal eine Zusammenarbeit mit Palantir und lehnte sie jedes Mal ab. Laut Recherchen von «Republik» und WAV war in drei Fällen die fehlende Kontrolle über vertrauliche Daten ausschlaggebend. Ein grundsätzlicher Ausschluss der Zusammenarbeit besteht bisher nicht; eine parlamentarische Initiative fordert ein Verbot von Verträgen mit ausländischen Anbietern solcher Dienste.
Welt
Macron verurteilt Gewalt bei Protesten in Frankreich und ruft zur Ruhe auf
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt bei landesweiten Protesten gegen die hohen Lebenshaltungskosten und rief zur Ruhe auf. Er kündigte ein juristisches Vorgehen gegen Gewalttäter an, zeigte aber Verständnis für die Forderungen nach mehr Kaufkraft. Premierminister Sébastien Lecornu soll in den nächsten Tagen mit Parteienvertretern sprechen. Macron ordnete keine Ausgangssperre an; örtliche Behörden könnten jedoch bestimmte Versammlungen verbieten.