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6. Okt.Di
  1. Blick · Ausland54

    Trump genehmigt Erschiessung des verurteilten Fort-Hood-Attentäters Nidal Hasan

    US-Präsident Donald Trump hat die Hinrichtung von Nidal Hasan durch ein Erschiessungskommando genehmigt. Hasan tötete 2009 auf der Militärbasis Fort Hood in Texas 13 Menschen und wurde 2013 zum Tod verurteilt. Laut einem Pentagon-Sprecher wird Verteidigungsminister Pete Hegseth Zeit und Ort der Hinrichtung festlegen.

  2. Blick · Ausland66

    Ehemaliger BND-Chef August Hanning wegen Spionageverdachts festgenommen

    Der frühere BND-Chef August Hanning wurde laut einem Bericht der «BILD» wegen Spionageverdachts festgenommen. Er soll einem ehemaligen Mitarbeiter des deutschen Auslandsgeheimdienstes geheime Informationen abgekauft haben, um sie im Rahmen seiner Beratungstätigkeit weiterzuverkaufen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt laut dem Bericht gegen beide Männer; ob Hanning Informationen tatsächlich weitergegeben hat, wird noch geprüft.

  3. Blick · Ausland54

    Landgericht Braunschweig weist Klage von Angehörigen der Germanwings-Opfer gegen Deutschland ab

    Das Landgericht Braunschweig hat die Klage von 30 Angehörigen der Opfer des Germanwings-Flugs 9525 gegen Deutschland abgewiesen. Sie forderten bis zu 110'000 Euro Schadenersatz und warfen dem Staat vor, die Flugtauglichkeit des Co-Piloten nicht ausreichend überwacht zu haben. Bei dem Absturz in den französischen Alpen starben 2015 insgesamt 150 Menschen; die Begründung für die jetzige Abweisung nennt der Artikel nicht.

  4. Blick · Ausland63

    BSW will in Sachsen-Anhalt AfD-Kandidaten zum Landtagspräsidenten wählen

    Das BSW will bei der Wahl des Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt für einen AfD-Kandidaten stimmen und damit die politische Abgrenzung zur AfD beenden. Als wahrscheinlicher Kandidat gilt Tobias Rausch, gegen den Vorwürfe der Vetternwirtschaft erhoben werden. Die Wahl hat laut dem Bericht noch nicht stattgefunden.

  5. Inside Paradeplatz48

    Madrids Mieterin Maricarmen: Streit um Räumung und alte Mietverträge

    Die Räumung der 87-jährigen Maricarmen löste in Madrid und anderen Teilen Spaniens Proteste gegen die Wohnungsnot aus. Sie zahlte dank eines alten Mietvertrags 150 Euro im Monat und wehrte sich gegen eine Erhöhung; die Immobilienbesitzerin hat ihr inzwischen ein neues Angebot gemacht. Regierungschef Pedro Sánchez setzte Neuwahlen für November an, nachdem zwei Gesetze gegen die Wohnungsnot im Parlament gescheitert waren.

  6. NZZ76

    Saudiarabien drängt die Huthi am Bab al-Mandab zurück

    Von Saudiarabien unterstützte Truppen der international anerkannten Regierung Jemens haben nach eigenen Angaben die Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandab und die Stadt Mokha zurückgewonnen. Saudische Luftangriffe unterstützen ihren Vormarsch; die Huthi meldeten Angriffe auf Flughäfen im Süden Saudiarabiens. Ein schneller Sieg gilt wegen ihrer Stellung im Norden Jemens als unwahrscheinlich.

    Grund für die Empfehlung: Der Text erklärt die Geländegewinne durch koordinierte Bodentruppen und saudische Luftangriffe. Er ordnet zugleich ein, warum ein Rückzug der Huthi in die Berge einen schnellen Sieg erschweren könnte.

  7. NZZ64

    Frankreichs Bildungskrise: Warum kaum jemand Lehrer werden will

    Der französische Lehrer und Bildungsexperte Iannis Roder führt den Lehrermangel auf hohe Belastung und niedrige Löhne zurück. Während Schüler gegen Unterrichtsausfälle und schlechte Lernbedingungen protestieren, verweist er auf überfüllte Klassen und undurchsichtige Verfahren zur Studienplatzvergabe. Verbesserungen bei der Lehreranstellung würden laut Roder erst in einigen Jahren wirken.

  8. NZZ78

    Handelsschiff sinkt nach Drohnenangriffen im Schwarzen Meer

    Zwei Handelsschiffe wurden in bulgarischen Gewässern des Schwarzen Meeres von Drohnen angegriffen。

    Grund für die Empfehlung: Der Bericht trennt die bestätigten Drohnenangriffe in bulgarischen Gewässern von der bislang unbestätigten Ursache des Schiffsbrands vor Rumänien.

  9. heise online65

    Luftfahrtallianz fordert Lockerung des EU-Datenschutzes für biometrische Flugkontrollen

    Eine Allianz aus Luftfahrt- und Technologieunternehmen fordert im EU-Gesetzespaket Digital Omnibus rechtliche Regeln für freiwillige biometrische Identitätskontrollen beim Fliegen. Sie verlangt widerrufbare Zustimmung, Schutzmassnahmen und funktionierende Alternativen ohne Biometrie. Datenschützer bezweifeln, dass die Einwilligung bei möglichen Zeitvorteilen freiwillig bleibt; ob die Forderungen übernommen werden, ist nicht angegeben.

  10. heise online53

    Trump ernennt Geheimdienstkoordinator Jay Clayton zum KI-Sonderbeauftragten

    Donald Trump hat Jay Clayton zum Sonderbeauftragten für Künstliche Intelligenz ernannt. Clayton soll neben seiner bisherigen Aufgabe als Geheimdienstkoordinator die Super Intelligence Force leiten, die binnen 120 Tagen Chancen und Gefahren von KI einschätzen soll; die Frist kann verlängert werden. Laut Trumps Mitteilung wurden bisher keine Vertreter von Bürgerrechts- oder Wissenschaftsorganisationen in das Gremium berufen.

  11. heise online71

    Medizin-Nobelpreis 2026 geht für Optogenetik an Hegemann, Nagel und Deisseroth

    Peter Hegemann, Georg Nagel und Karl Deisseroth erhalten den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2026 zu gleichen Teilen für ihre Arbeit an der Optogenetik. Hegemann und Nagel entdeckten das lichtempfindliche Protein Channelrhodopsin in einer Alge; Deisseroth nutzte dessen Gen, um Nervenzellen von Ratten mit Licht zu aktivieren. Die Methode hilft, neuronale Schaltkreise zu untersuchen.

  12. heise online63

    ESA testet Galileo-Schutz gegen GNSS-Spoofing unter realen Bedingungen

    Die ESA hat mit dem künftigen Galileo Signal Authentication Service (SAS) erstmals unter realen Bedingungen eine Position bestimmt. Fünf Galileo-Satelliten sendeten dafür am 16. September zwei Stunden lang ein verschlüsseltes Testsignal; Empfänger in Norwegen und den Niederlanden bestimmten damit ihren Standort. Vor dem Regelbetrieb muss SAS noch validiert und akkreditiert werden; wann Smartphone-Chipsätze den Dienst unterstützen, ist offen.

  13. heise online52

    ECIPE-Studie zu Europas 6G-Dilemma: Starke Technik trifft auf einen gehemmten Markt

    Laut einer ECIPE-Studie droht Europa trotz starker Netzwerktechnik bei der kommerziellen Nutzung von 6G zurückzufallen. Die Autoren verweisen auf Regulierung und den langsamen Ausbau eigenständiger 5G-Netze: Kein EU-Mitgliedstaat erreicht bei 5G Standalone einen zweistelligen Anteil der Verbindungen. Sie fordern einen schnelleren Ausbau als Testfeld und Regeln, die höherwertige Netzdienste ermöglichen.

  14. SRF · News69

    Guy Parmelin wirbt in Indien für ein Investitionsschutzabkommen

    Bundespräsident Guy Parmelin will bei seinem Indienbesuch die Verhandlungen über ein bilaterales Investitionsschutzabkommen voranbringen. Es soll Schweizer Unternehmen bei Streitigkeiten mit dem indischen Staat einen verlässlichen Rechtsweg und ein Schiedsverfahren bieten; beides fehlt laut Parmelin derzeit. Die Schweiz und Indien haben zudem Abkommen zur Migrationszusammenarbeit und zum Austausch junger Berufsleute abgeschlossen. Wann diese in Kraft treten, ist nicht angegeben.

  15. SRF · News75

    Flydubai-Copilot wollte laut Medien Flughafen Ben Gurion treffen

    Der Copilot eines Flydubai-Flugs von Dubai nach Tel Aviv wollte die Maschine laut US-Medien möglicherweise auf den Flughafen Ben Gurion stürzen lassen. Nach Angaben aus den Emiraten griff er den Piloten mit einer Rettungsaxt an; eine zweite Besatzung landete das Flugzeug in Tabuk. Die Ermittlungen sind noch in einem frühen Stadium, Fragen zur Absicht des Copiloten sind offen.

  16. heise online70

    Wie ein Algenprotein hinter dem Medizin-Nobelpreis 2026 Nervenzellen steuert

    Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel teilen sich den Medizin-Nobelpreis 2026 für Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und die Entwicklung der Optogenetik. Dabei wird das Gen für Channelrhodopsin aus einer einzelligen Alge in Nervenzellen eingebracht, damit sich diese mit Licht gezielt an- und ausschalten lassen. Als mögliche Anwendung nennt der Text die Wiederherstellung von Sehkraft.

  17. heise online67

    Norwegen plant befristetes Verbot von KI-Brillen an ausgewählten Orten

    Norwegens Regierung will dem Parlament möglichst rasch einen Gesetzentwurf für ein befristetes Verbot von KI-Brillen an ausgewählten Orten vorlegen. Betroffen sein könnten unter anderem Parks, Schulen und Veranstaltungen; welche Geräte erfasst werden, ist noch offen. Die Massnahme soll Zeit für die Prüfung der Technik und dauerhafte Regeln schaffen. Wann ein Verbot gelten könnte, ist nicht angegeben.