Kepel sieht Polarisierung hinter Unruhen in Frankreich
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Gilles Kepel deutet die schweren Ausschreitungen in Frankreich als Zeichen wachsender politischer Polarisierung und eines empfundenen Machtvakuums. Er hält es für möglich, dass Linksradikale die Gewalt als Vorbereitung auf Unruhen bei einem Wahlsieg von Marine Le Pen 2027 verstehen. Zugleich bezweifelt er, dass alle Beteiligten politische Ziele verfolgen.
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- NZZGilles Kepel über die Ausschreitungen in Frankreich und die Angst vor Staatsversagen
Gilles Kepel sieht in den schweren Ausschreitungen in Frankreich ein Zeichen wachsender politischer Polarisierung und eines empfundenen Machtvakuums. Nach seiner Einschätzung könnten Linksradikale die Gewalt als Vorbereitung auf Unruhen bei einem Wahlsieg von Marine Le Pen 2027 verstehen. Zugleich bezweifelt er, dass alle Täter politische Ziele verfolgen.
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