Tausende Festnahmen bei Protesten gegen Indiens Wählerlisten-Prüfung
Das Wichtigste zuerst
Die Polizei in Delhi hat laut Medienberichten Tausende Menschen festgenommen, die gegen die Überprüfung der Wählerlisten protestierten. Behörden sperrten das Internet und schlossen U-Bahnstationen. Bei der landesweiten Überprüfung sollen 130 Millionen Namen gestrichen worden sein. Die protestierende Jugendbewegung fordert den Rücktritt des Wahlkommissionschefs Gyanesh Kumar. Kritiker werfen der Wahlkommission vor, damit die Regierungspartei BJP zu begünstigen. Die Wahlkommission und die BJP weisen den Vorwurf zurück.
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Berichtsverlauf
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- NZZTausende Festnahmen bei Protesten gegen Wählerlisten-Revision in Delhi
Bei Protesten der «Kakerlaken»-Jugendbewegung gegen die Überprüfung der Wählerlisten in Indien hat die Polizei laut Medienberichten Tausende Menschen festgenommen. Bei der landesweiten Revision sollen 130 Millionen Namen gestrichen worden sein; die Bewegung fordert deshalb den Rücktritt des Wahlkommissionschefs Gyanesh Kumar. Kritiker sehen darin eine Begünstigung der Regierungspartei BJP, doch die Wahlkommission und die BJP weisen den Vorwurf zurück.
- Tages-AnzeigerIndien: Polizei nimmt Tausende bei Protest gegen mutmasslich gestrichene Wählereinträge fest
In Neu-Delhi nahm die Polizei laut Titel Tausende Demonstrierende der «Kakerlaken-Bewegung» fest. Jugendliche protestierten gegen die mutmassliche Streichung von Namen aus den Wählerverzeichnissen. Die Behörden sperrten das Internet und schlossen U-Bahnstationen.
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