Sierp hinterfragt Deutschlands Vorbildrolle bei der NS-Aufarbeitung
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Die Historikerin Aline Sierp sagt, Deutschlands Umgang mit der NS-Vergangenheit gelte nicht mehr uneingeschränkt als Vorbild. Gerichtsverfahren könnten die Aufarbeitung anstossen. Entscheidend sei aber eine offene Debatte in der Gesellschaft. Angesichts nationalistischer Politik fordert sie, jüngeren Menschen die gesellschaftlichen Bedingungen des Nationalsozialismus stärker zu vermitteln.
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- NZZHistorikerin Aline Sierp hinterfragt Deutschlands Rolle als Vorbild der Erinnerungskultur
Die Historikerin Aline Sierp sagt, Deutschlands Umgang mit der NS-Vergangenheit werde nicht mehr uneingeschränkt als Vorbild gesehen. Am Beispiel Deutschlands und der Balkanländer erklärt sie, dass Gerichtsverfahren eine Aufarbeitung anstossen können, eine offene Debatte innerhalb der Gesellschaft aber entscheidend bleibt. Angesichts nationalistischer Politik fordert sie zudem, jüngere Menschen stärker über die gesellschaftlichen Bedingungen des Nationalsozialismus zu erreichen.
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