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NZZ·· vor 1 StundenAuswahlKI-Bewertung76

Kantonsgericht St. Gallen verurteilt Juri Garawski wegen Verschwindenlassens

Spektakuläre Wende im Prozess gegen einen weissrussischen Helfer des Lukaschenko-Regimes: Juri Garawski wird vom Kantonsgericht St. Gallen wegen Verschwindenlassens verurteilt

KI-Überblick

Das Kantonsgericht St. Gallen hat Juri Garawski wegen des Verschwindenlassens des belarussischen Regimekritikers Anatoli Krasowski zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Im Fall des ebenfalls verschwundenen früheren Innenministers Juri Sacharenko sprach es ihn frei. Die erste Instanz hatte Garawski wegen Zweifeln an seiner Glaubwürdigkeit freigesprochen; im Berufungsverfahren wurden mehr als tausend Übersetzungsfehler aus dem ersten Prozess festgestellt. Die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus.

Grund für die Empfehlung

Im Berufungsverfahren spielten mehr als tausend Übersetzungsfehler aus dem ersten Prozess eine Rolle; das Kantonsgericht hielt die damaligen Aussagen deshalb nicht für verlässlich.

Quelle:NZZ · nzz.ch