Sudans Goldförderung steigt trotz Krieg: Wie das Edelmetall die Konfliktparteien finanziert
Im Sudan tobt ein brutaler Krieg. Trotzdem fördert das Land mehr Gold als zuvor. Wie kann das sein?
Sudan förderte 2025 laut der staatlichen Bergbaubehörde 75 Tonnen Gold und damit mehr als vor Kriegsbeginn. Gold ist eine wichtige Einnahmequelle sowohl für die Armee als auch für die Miliz RSF; ein grosser Teil stammt aus informellen Minen und wird geschmuggelt. Die Schweiz hat die Einfuhr von sudanesischem Gold im September verboten. Bei Goldimporten aus Dubai bleibt die ursprüngliche Herkunft jedoch häufig unklar.
Der Bericht erklärt, wie Gold trotz des Krieges weiter gefördert und über Nachbarländer gehandelt wird. Er ordnet auch ein, warum das Schweizer Importverbot die Herkunft von Gold aus Dubai nicht vollständig klärt.
Quelle:NZZ · nzz.ch